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Unsere
Herangehensweise an das Projekt wurde von dem Konzept der Erfahrungsgestaltung
von Constanze Kirchner geleitet. Das heißt, dass immer die
Originalbegegnung im Zentrum stand. Dies fand mittels einer Führung
durch die Ausstellung mit den Museumspädagoginnen des Kunstmuseums
statt. Als besonders fruchtbar für das Sammeln von Erfahrungen
erwies sich die unmittelbare praktische Auseinandersetzung in der
Kunstwerkstatt des Museum.
Diese Ausstellung „Tabernacula“ von Peter F. Piening
war sehr geprägt von einem Forschungsdrang der SchülerInnen.
Besonders das Werk „Caravan“ forderte sie auf, sich
aktiv mit dem Werk auseinanderzusetzen. Sie konnten sich in das
Kunstwerk setzen und mit den einzelnen Objekten hantieren. Es war
für die Jugendlichen eine Welt im Kleinen bzw. im Engen. In
der Schule wurde überlegt, was sie selbst bauen könnten.
Sie entschieden sich für einen Frühstückstisch. Sahen
viele der Einzelheiten bei Piening aus, als seien sie in relativ
kurzer Zeit gefertigt, mussten die SchülerInnen bei der eigenen
Umsetzung sehen, wie lange es braucht, eine Kaffeetasse zu gestalten.
Sie lernten mit den gestalterischen Möglichkeiten, die Sperrholz
bietet, umzugehen. Ebenso wurde problemlösendes Denken gefordert,
wenn man aus einem Sperrholzbrett etwas Rundes fertigen wollte.
Gerade diese Ausstellung ermöglichte unseren SchülerInnen
einen unverkrampften Umgang mit moderner und zeitgenössischer
Kunst.
Sie konnten so auf einen ihnen adäquaten Weg sich mit den Kunstwerken
auseinandersetzen. Ein weiterer Effekt dieser Herangehensweise ist,
dass unsere Jugendlichen das Museum als sinnvollen Ort der Freizeitgestaltung
kennen lernen konnten.
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